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Großraum-/Schwerlasttransport - Erlaubnis/Ausnahmegenehmigung


Leistungsbeschreibung

Der Verkehr auf öffentlichen Straßen mit Fahrzeugen und Zügen, deren Abmessungen, Achslasten oder Gesamtgewichte die gesetzlich allgemein zugelassenen Grenzen tatsächlich überschreiten, bedarf einer besonderen Erlaubnis.

Hält das Fahrzeug die gesetzlichen Grenzmaße ein und ist „nur“ die Ladung zu lang, zu breit, zu hoch oder ragt zu weit nach vorne oder hinten über das Fahrzeug hinaus, ist eine Ausnahmegenehmigung erforderlich.

Werden für den Transport Fahrzeuge/Fahrzeugkombinationen eingesetzt, die die gesetzlichen Grenzmaße überschreiten (z.B. Gesamtgewicht, Achslasten) ist eine Erlaubnis erforderlich. Diese darf nur dann erteilt werden, wenn für das Fahrzeug bereits die außerdem erforderliche Ausnahmegenehmigung von den Vorschriften der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung /StVZO) vorliegt.

Voraussetzungen:

Eine Erlaubnis bzw. Ausnahmegenehmigung darf nur bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen erteilt werden, z. B.:

  • Beförderung einer unteilbaren Ladung,
  • Transport auf der Schiene oder dem Wasser nicht möglich,
  • geeignete Fahrtstrecke vorhanden.
    Eine Einzelerlaubnis oder -ausnahmegenehmigung ist für eine Fahrt mit einem Fahrzeug oder einer Fahrzeugkombination gültig.
    Eine Dauererlaubnis oder -ausnahmegenehmigung bis zu höchstens 3 Jahren darf nur erteilt werden, wenn neben den Anforderungen für

eine Einzelgenehmigung weitere Voraussetzungen vorliegen, z. B.:

  • polizeiliche Begleitung ist nicht erforderlich,
  • nur für bestimmte Fahrtstrecken,
  • oder für alle Straßen im Zuständigkeitsbereich der Erlaubnisbehörde und der benachbarten Straßenverkehrsbehörden.
    Verfahrensablauf:

Eine Erlaubnis oder Ausnahmegenehmigung wird nach schriftlichem Antrag erteilt. Antragstellung ist per Fax oder per E-Mail möglich.

Vor Erteilung der Erlaubnis oder Ausnahmegenehmigung sind die Straßenverkehrsbehörden, Straßenbaubehörden und Polizeibehörden anzuhören, durch deren Bezirk der Transport führt.

Eine Antragstellung ist auch in einem elektronischen Genehmigungsverfahren VEMAGS möglich. In diesem Verfahren können Sie sich als Verfahrensbeteiligter jederzeit über den Stand des Verfahrens informieren.

An wen muss ich mich wenden?

Erlaubnisse und Ausnahmegenehmigungen werden von den Straßenverkehrsbehörden erteilt (Landkreise, kreisfreie Städte, selbständige Städte und Gemeinden).

Was muss ich mitbringen?

Ausgefüllter Antragsvordruck mit Begründung.

 

Welche Gebühren fallen an?

Gebühr gemäß GebOst z. Zt. zwischen 30,00 und 500,00 EUR.
 

Welche Fristen muss ich beachten?

Der Antrag sollte wegen notwendiger Anhörung wenigstens 14 Tage vor Durchführung des Transportes gestellt werden.

Rechtsgrundlage

§§ 29 und 46 Straßenverkehrsordnung (StVO), § 70 StVZO
 

Was sollte ich noch wissen?

Informationen zum elektronischen Genehmigungsverfahren VEMAGS finden Sie hier.
 



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