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Kirchenein- und -austritt


Leistungsbeschreibung

Ein Kirchenaustritt muss in Hessen bei der Stadt oder Gemeinde erfolgen.

Ab dem 1. März 2017 sind in Hessen nicht mehr die Amtsgerichte für den Austritt aus Kirchen, Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaften des öffentlichen Rechts zuständig.

Der Kirchenaustritt erfolgt für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Braunfels, die hier ihren Hauptwohnsitz gemeldet haben, im Bürgerbüro der Stadt Braunfels. Ein Kircheneintritt oder Kirchenwiedereintritt ist bei der maßgeblichen Kirchengemeinde zu erklären.

An wen muss ich mich wenden?

Den Kirchenaustritt erklären Sie bei Ihrer Stadt oder Gemeinde.

Kircheneintritt
Der Wunsch nach Eintritt (oder Wiedereintritt) muss gegenüber der jeweiligen Kirche erklärt werden.

Was muss ich mitbringen?
  • Ihre persönliche Vorsprache (Eine Austrittserklärung über eine bevollmächtigte Person ist nicht zulässig)
  • Identitätsnachweis (Personalausweis oder Reisepass)
  • Für Kinder, die noch kein Identitätsdokument haben, genügt die Vorlage der Geburtsurkunde.
  • Gebühr: 30,00 Euro
  • Für Kinder/Jugendliche unter 14 Jahren und für Geschäftsunfähige:
Persönliche Vorsprache der gesetzlichen Vertreter oder des alleinig sorgeberechtigten Elternteils (schriftlicher Nachweis über das Sorgerecht bzw. Aufenthaltsbestimmungsrecht) mit Identitätsnachweis. Ab Vollendung des 12. Lebensjahres müssen Kinder/Jugendliche persönlich mit gesetzlichen Vertretern erscheinen und die Zustimmung zur Austrittserklärung abgeben.
 
Welche Gebühren fallen an?
Die Gebühr für den Kirchenaustritt beträgt 30,00 Euro.

Welche Fristen muss ich beachten?

Der Kirchenaustritt wird mit Ablauf des Tages wirksam, an dem die Austrittserklärung bei der zuständigen Gemeinde eingegangen ist.

Rechtsgrundlage

Gesetz über die Erhebung von Steuern durch die Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften im Lande Hessen (Kirchensteuergesetz)

Gesetz zur Regelung des Austritts aus Kirchen, Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaften des öffentlichen Rechts (KRWAG)

Was sollte ich noch wissen?

Mit der Beurkundung des Kirchenaustritts können Sie die melderechtliche Änderung der Religionszugehörigkeit bei der für Sie zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung vornehmen lassen.

Ab dem Jahr 2013 werden die für die Berechnung der Steuerabzugsbeträge erforderlichen Merkmale ausschließlich elektronisch übermittelt. Von Ihrem Kirchenaustritt erfährt Ihr Arbeitgeber durch Abruf der von der Stadt- oder Gemeindeverwaltung übermittelten elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM), die beim Bundeszentralamt für Steuer (BZSt) gespeichert sind. Der Gang zum Finanzamt ist insoweit entbehrlich.

Sie erhalten eine Bescheinigung, die Sie sorgfältig aufbewahren sollten, da Sie diese z. B. bei einem späteren Wohnortwechsel, auch Jahre später, der Meldebehörde oder der Finanzbehörde eventuell wieder vorlegen müssen. Die Austrittsbescheinigung wird unmittelbar nach der Änderung des Melderegisters und der Datenübermittlung an das Bundeszentralamt für Steuern ausgehändigt. Spätestens am Tag nach der Austrittserklärung geht beim Bundeszentralamt für Steuern elektronisch die Mitteilung über den Kirchenaustritt ein. Die geänderten Elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) werden umgehend den Arbeitgebern zum Abruf bereitgestellt, so dass der Kirchensteuerabzug rechtzeitig eingestellt werden kann. Das bedeutet, von Ihrem Kirchenaustritt erfährt Ihr Arbeitgeber durch Abruf der von der Stadt- oder Gemeindeverwaltung übermittelten elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM), die beim Bundeszentralamt für Steuer (BZSt) gespeichert sind. Der Gang zum Finanzamt ist insoweit entbehrlich.

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