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System der Wasserversorgung in Braunfels


Ø     Versorgung der Stadt Braunfels (Kernstadt) über 2 Tiefbrunnen und eine Quelle
   
Ø     das Wasser dieser Fassungen wird im Sammelbehälter (Wasserwerk) zusammengefasst und von dort aus mit einem Pumpwerk zu den beiden Hochbehältern transportiert; (Lagervolumen: Hochbehälter I im Schloßkeller 1050 m³ und Hochbehälter II im Bereich Tiergarten 2000 m³)

Ø     Wasser wird keiner Behandlung ausgesetzt, nur das Wasser aus der Quelle wird einer UV-Bestrahlung unterzogen (um ggf. Keime abzutöten);
Ausnahme: Tiefenbach und Altenkirchen - hier ist das Rohwasser zu eisenhaltig bzw. sauerstoffarm, deshalb ist der Einsatz einer Wasseraufbereitung notwendig

Ø     die beiden Hochbehälter in Braunfels liegen höhenmäßig gleich (272,36 m NN) und könne sich gegenseitig ergänzen, die Rohrdimensionen sind dafür ausreichend

Ø     gleichzeitig wird über den Hochbehälter II (neuer Hochbehälter) noch die Versorgung von Philippstein und von einem Teil von Bonbaden sichergestellt

Ø     in Bonbaden wird einer weiterer Stollen genutzt der wg. seiner Höhenlage nur Teile von Bonbaden versorgen kann; auch dieses Wasser wird mit UV behandelt um Keime ausschließen zu können (grundsätzlich ist eine Behandlung bei oberflächlichen Fassungen nicht auszuschließen)

Ø     die Ortsteile Braunfels, Philippstein und Bonbaden hängen also in einem Verbundnetz

Ø     Insellösungen sind: Neukirchen, Altenkirchen und Tiefenbach

Ø     Neukirchen: Brunnenfassung im Weipersgrund das Wasser wird einer UV-Bestrahlung unterzogen (um ggf. Keime abzutöten); mit Hochbehälter (258,50 m NN) und Lagevolumen von 500 m³

Ø     Altenkirchen: Brunnenfassung Richtung Weipersgrund mit Hochbehälter (306,00 m NN) und Lagervolumen von 400 m³

Ø     Tiefenbach: Brunnenfassung im Tal Richtung Braunfels mit Hochbehälter (218,50 m NN) und Lagevolumen von 300 m³
 
 
Die Stadtwerke Braunfels haben ca. 80 - 90 km Leitungsnetz zu unterhalten
 
2. Lagerung und Umsatz von Trinkwasser:
 
Ø     Trinkwasserförderung und –lagerung müssen immer in einem zeitlich abgewogenen Verhältnis zueinander stehen; länger lagernde Verweilzeiten schaden der Wasserqualität und stellen das Medium Lebensmittel in Frage; Diskrepanz zwischen den Anforderungen des Brandschutzes und der Trinkwasservorhaltung; Verbrauchszeiten 1,5 bis 2 Tage

Ø     Problem Wassereinsparung allgemein und Wassereinsparung durch Bevölkerungsrückgang (demographischer Entwicklung)
 
3. Wasservorräte bzw. -verbrauch der Stadt Braunfels:
 
Ø     alle Brunnenfassung und die Quelle sowie der Stollen sind sehr effektiv und lassen auch in trockenen Sommermonaten keine Leistungsverluste spüren (Erfahrung aus 2003)

Ø     die Regenerierung der Brunnen (als Unterhaltungs- bzw. Pflegemaßnahme) ist notwendig um die Leistungsfähigkeit der Brunnenwand zu erhalten; die nutzbare Tiefe des Brunnen wird durch das Abpumpen von Sedimenten wieder hergestellt

Ø     der Wasserverbrauch der Stadt liegt bei: 2007 – 540.861 m³ und 2008 – 530.697 m³;
 
Ø     die Netzverluste liegen z. Zt. bei ca. 12-14 %, diese werden allerdings durch die Zonentrennungen und durch Neubaumaßnahmen weiter minimiert; wir erwarten in den kommenden Jahren erhebliche Verbesserungen

Ø     Netzverluste werden von anderen Verbänden durch geschätzte Parameter wie: Verbrauch von Übungen der Feuerwehren; Spülung von Endsträngen und sonstige notwendige Spülungen im Netz; Verbrauch von Bauwasser usw. erheblich niedriger dargestellt, diese Methode verwenden die Stadtwerke Braunfels nicht
 
4. Wasserqualität und - preis
 
Ø     die Eigenschaften des Trinkwasser der Stadt und der Insellösungen der Stadtteile sind hervorragend; (siehe Trinkwasseranalysen)

Ø     die Wasserpreise konnten trotz Investitionen und laufender Unterhaltung nahezu stabil gehalten werden
 
5. Notfallmanagement:
 
Ø     der Zugang zu allen Trinkwasseranlagen wir durch eine Einbruchmeldeanlage, welche im Zuge der Fernwirkanlage eingebaut wurde, sichergestellt und überwacht

Ø     Verbrauchdaten und Probleme werden durch die Fernwirkanlage zeitnah gemeldet; bei Rohrbrüchen kann kurzfristig gehandelt werden; die Rohrbrüche sind die Zonentrennungen (Messschächte) leichter auffindbar, Messschächte der Überwachung des Wasserdurchflusses für einen bestimmten Bereich, und zeigt bei Unregelmäßigkeiten, den Mitarbeitern der Stadtwerke Braunfels wo gezielt nach der Ursache gesucht werden muss (Reduzierung der Wasserverluste).

 
  
Ihre Stadtwerke Braunfels


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